Bilawal Sidhu: God's Eye View hat 41.000 Sterne
Er hat den Spionage-Globus auf GitHub gelegt. Danach lag er auf Platz 1.
Bilawal Sidhu hat God's Eye View am 25. August 2026 offengelegt. Das Repository hatte am 22. September 2026 genau 40.949 Sterne und 8.307 Forks. Davor lagen sechs Jahre bei Google auf Karten. Die Readme sagt: Menschen sind kein Suchtyp.
Mit elf hat er vor einem Render angefangen.
Bilawal Sidhu schreibt, er habe sich mit elf in Computergrafik verliebt und sich 3D-Animation und visuelle Effekte selbst beigebracht. Das Hobby ist geblieben. Auf seiner About-Seite beschreibt er die Arbeit noch immer so: Bits und Atome verbinden, Wirklichkeit und Einbildung ineinanderblenden.
Jahre später hat er eine Dokumentation über Google Earth gemacht. Das Detail, das er behält, ist klein. Das Erste, was Leute mit einem kostenlosen Globus taten, waren nicht die Pyramiden. Leute haben das Dach über dem eigenen Kopf angeschaut. Darunter liegt God's Eye View: ein Fenster, in dem du stehen kannst, gerichtet auf den Ort, den du schon kennst.
God's Eye View ist dieses Dach, mit live Flugzeugen darauf.
Sechs Jahre in der Karte, vier davon bei Maps.
In einem Essay vom 4. März 2026 schreibt er, er habe sechs Jahre bei Google verbracht, vier davon bei Maps. Die Produkte, die er nennt: die ARCore Geospatial API, Immersive View, und 3D-Kartierung im Weltmaßstab. Satellit, Luftbild und Bodenbild, zusammengefügt für öffentliche und private Nutzung. Eine Notiz vom Dezember 2022 aus demselben Newsletter setzt ihn ins Map-the-World-Team bei Google Geo, beim weltweiten visuellen Positionieren. Gorillaz haben diese API für ein Augmented-Konzert am Times Square und am Piccadilly Circus benutzt.
Er schreibt auch, ein ganzes Team habe früher ein Quartal für die Art von Fusion gebraucht, die er später an einem Wochenende vom Sofa aus gebaut hat. Der Satz ist seiner. Er ist die Brücke vom Job zum Repository.
WorldView war ein Wochenende. God's Eye View ist der Name, der blieb.
Am 4. März 2026 beschreibt er WorldView als eine geospatiale Leitstelle, die offene Feeds auf einen 3D-Globus legt. Gebaut, während er die Iran-Schläge rekonstruiert, die er Operation Epic Fury nennt. Satelliten, Flüge, gesperrte Lufträume. Öffentliche Caches, bevor sie geleert wurden. Eine Person, schreibt er, habe gescherzt, er habe Palantir im Vibe-Coding nachgebaut.
Der Witz benennt das Unbehagen. Ein Globus, der Flugzeuge, Schiffe, Satelliten und öffentliche Kameras zeigt, fühlt sich an wie ein Dienst, der früher hinter einer Freigabe saß. Die Oberfläche ist absichtlich ein Spionagethriller. Das hat er bei der Veröffentlichung gesagt: die Ästhetik hat Spaß, und die Daten darunter sind echt.
Am 25. August 2026 hat er den Code auf GitHub gelegt, unter dem Namen God's Eye View, MIT-Lizenz, Copyright 2026 Bilawal Sidhu. Die Readme sagt, das Projekt hieß früher WorldView. Die Datei zieht auch eine Grenze, in seinen Worten: "People are not a query type here." Dieselbe Datei sagt, das Projekt baut keine Suche nach benannten Personen, keine Gesichtserkennung und kein Verfolgen von Einzelnen, und Pull Requests, die diese Linie überschreiten, werden nicht gemergt.
Am 19. September 2026 zählte er ungefähr 38.200 Sterne und 7.700 Forks, einen 30-Minuten-Rundgang mit 2,3 Millionen Aufrufen in einer Woche, und einen Product-Hunt-Eintrag von Chris Messina. Am 22. September 2026 las die GitHub-API 40.949 Sterne und 8.307 Forks. Die Maintainer in der Readme sind Bilawal Sidhu und Sameh Khamis, bei Halfpixel. Ein gehosteter Globus dort ist angekündigt. Die Readme sagt noch: mehr folgt.
Der Globus ist ein Projekt. Die Gewohnheit ist älter.
Map the World ist der Newsletter und der Name, den er für die ganze Praxis benutzt, auf spatialintelligence.ai und maptheworld.ai. Die About-Seite nennt ihn Technology Curator und Host für TED. In einem Essay vom 4. Juli 2025 datiert er das der Reihe nach: ein TED-Talk 2023, The TED AI Show 2024, Technology Curator für TED2025. Er schreibt, er habe 10 Talks auf der Hauptbühne kuratiert und Eric Schmidt dort interviewt. Dort beschreibt er sich auch als Angel-Investor und Venture Scout für Andreessen Horowitz, und er nennt Pika Labs und Hedra unter den Beteiligungen.
see-through-walls ist das andere öffentliche Repository. GitHub beschreibt es als Mehrspieler-Augmented-Reality auf dem visuellen Positionieren von MultiSet, mit Telefonen und Ray-Ban-Brillen, damit ein verfolgtes Ding durch eine Wand sichtbar bleibt. MIT-Lizenz. Am 22. September 2026 hatte es 369 Sterne und 115 Forks. Der letzte Push auf dem Default-Branch war am 25. April 2026.
Im Juli 2025 hat er eine 33-Minuten-Dokumentation veröffentlicht, The Untold Story of Google Earth. Keyhole, das Startup, das Google gekauft hat, verkaufte den Globus für etwa 800 Dollar im Jahr. Google Earth wurde im Juni 2005 kostenlos. Der Film ist seine Rückkehr zu dem Werkzeug, das das Wollen trainiert hat.
Wunderglobe ist ein Fork von God's Eye View unter derselben MIT-Lizenz. Der Globus auf wunderglobe.com/play ist eine Lesart seines Fensters: eine Matrix-Straßenkarte als Default, dieses Magazin daneben, eine Bodenfarbe, die du ändern kannst. Sein Repository bleibt das Upstream.
Was gezählt ist, was seine Aussage ist, was ein Witz war.
Woher die Sätze kommen.
- Repository God's Eye View, inklusive des Readme-Satzes über Menschen, der Maintainer bei Halfpixel und der MIT-Lizenzdatei.
- I Open Sourced God's Eye View, Bilawal Sidhu, 25. August 2026.
- God's Eye View Blew Up. Then Astra Showed Up., Bilawal Sidhu, 19. September 2026.
- The Intelligence Monopoly Is Over, Bilawal Sidhu, 4. März 2026.
- About, Map the World by Bilawal Sidhu.
- TED2025 Behind The Scenes, Bilawal Sidhu, 4. Juli 2025.
- The Untold Story of Google Earth, Bilawal Sidhu, 18. Juli 2025.
- see-through-walls.
- Geospatial AR and Gorillaz, Bilawal Sidhu, 18. Dezember 2022.
Recherche für diesen Text: 22. September 2026.
Kein Ort bleibt zurück. Fang beim Dach an.